Hautpflege, Grundierung

Das schönste Make-up: Die Haut

18. Januar. 2019

Das schönste Make-up: Die Haut

Der „gute“ Ton. Fast jede Frau – egal wie jung oder alt – ist permanent auf der Suche nach dem Einen ... dem einen perfekten Make-up-Ton, der genau zum eigenen Haut-Ton passt. Diese Suche nach dem Richtigen ist gut und schön, doch dabei sollte man, wie bei dem ersten Date, niemals das „Darunter“ vergessen! Im Falle von Make-up ist das unsere Haut. Denn sie ist das „Ah und Oh“, wenn es darum geht, mit Make-up nicht nur zu kaschieren, sondern einen makellosen Look zu kreieren.

Um diese Kunst der reinen Haut weiß man in Korea schon seit Generationen. Die Ladies dort setzen auf ein ausgeprägtes 10-Schritte-Programm, in welchem sie sich von der Reinigung über die Versorgung mit Feuchtigkeit bis zur sogenannten „Glass Skin“ weiterarbeiten und teilweise oder sogar gänzlich auf Make-up verzichten:

Wer sich nun denkt „das muss aber lang dauern und kostspielig sein“ hat recht! Darum haben wir hier einige Tipps, um auch mit einfacheren mitteln zu glasklarer Haut als beste Basis für Make-up zu gelangen.

In nur 4 Schritten zum perfekten Teint.


1. Gründliche Reinigung: Diese gelingt am besten mit mechanischen Peelings (Bürsten, Scrubs) oder Peelings für zu Hause. Für besonders empfindliche Haut raten wir zu Soft Peelings oder leichten Peeling-Masken. Denn Peeling Scrubs haben besonders starken Reinigungseffekt und können rasch zu unschönen Hautreizungen führen. Obwohl Koreanerinnen täglich auf ihrer Haut „sauber“ machen, raten wir, nur einmal wöchentlich zu peelen, um die Haut nicht unnötig zu beanspruchen. Mehr zum Thema Reinigung gibt’s übrigens in unserem Beitrag „Auftrag: Abgeschminkt!“.

2. Gründliche Feuchtigkeitsversorgung: Diesen Schritt kann man auf die fortgeschrittene Art angehen, mit Tonik, Serum und Creme, oder auf die zeitsparende Art, mit einer einzelnen Creme – zum Beispiel mit feuchtigkeitsbindendem Hyaluron. So wirkt die Haut nicht nur den ganzen Tag prall und strahlend, sondern ist auch vor dem Austrocknen durch das Make-up geschützt.

3. Gründliche Grundierung: Ein Primer wirkt wahre Wunder als Basis für das spätere Make-up. Denn er hält dieses nicht nur länger auf der Haut, er fungiert auch als eine Art „Weichzeichner“ für das Gesicht. Dabei gibt es ihn mit tausend verschiedenen Zusatzfeatures: Manche lassen große Poren kleiner erscheinen, manche mattieren, andere verleihen einen unwiderstehlichen Glow – ganz nach den persönlichen Vorlieben. Übrigens: Primer gibt es auch für Lippen und Augenlider. Diese helfen ebenfalls, Farbe länger haften zu lassen. Einfach mit dem Finger auf die gewünschten Partien auftragen und fertig!

4. Gründlich auftragen: Ist man erst einmal so weit gekommen, kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen – außer beim Auftragen! Das macht man am besten mit einem ergonomisch geformten Schwämmchen – auch Beautyblender genannt oder mit einem Foundation Pinsel. Wichtig dabei ist aber, dass die Auftrage-Hilfen immer gut gesäubert werden, denn sonst sammeln sich schnell Keime darauf, welche das Ergebnis eines reinen Hautbildes negativ beeinflussen können.


Doch im Grunde ist es egal, ob man eher der Typ für viel oder wenig Make-up, viel oder wenig Pflege ist; man sollte immer das machen, womit man sich wohlfühlt. Denn Schönheit hat ja bekanntlich viele Gesichter.