Make-up, Tutorial

Mut zu Pink!

20. Februar. 2019

Mut zu Pink!

Erfrischung gefällig? 

Pinkfarbenes Rouge ist ein wahrer Muntermacher: Auch wenn man mal nicht so gut geschlafen hat, zaubert es Frische und Jugendlichkeit ins Gesicht. Dabei gibt es nicht nur viele Nuancen – von zartem Rosa bis hin zu tiefgründigem Magenta – sondern auch viele Arten des Auftragens.

Diese richten sich vor allem nach der individuellen Gesichtsform:

Bei einem runden Gesicht beginnt das Rouge direkt beim Ohr am Haaransatz und wird bis zum Mundwinkel unterhalb der Wangenknochen weich verblendet, um das Gesicht schmäler wirken zu lassen. Ein eckiges Gesicht macht die Wunderwaffe Rouge sanfter, wenn es entlang des Kiefers unterhalb der Wangenknochen und weit nach unten Richtung Kinn aufgetragen wird. Ein längliches Gesicht wird optisch verkürzt, wenn das Rouge am höchsten Punkt der Wangenknochen sitzt und von dort fast waagrecht zum Haaransatz hin aufgetragen wird. Bei einem herzförmigen Gesicht sollte das Rouge unterhalb der Wangenknochen aufgetragen werden und Richtung Haaransatz verblendet werden. All jene, denen das zu theoretisch war, können sich auch mit diesem kleinen Video erfrischen:

Doch nicht nur die Art des Auftragens, sondern auch die Konsistenz des Puders spielt eine wichtige Rolle, denn mittlerweile gibt es drei Varianten des beliebten „Muntermachers“:

Die bewährte Art zu erröten.

Das klassische Puderrouge ist ein „alter Hase im Business“ und wird am besten mit einem großen, weichen Pinsel aufgetragen. Nach dem Aufnehmen des Puders sollte man den Pinsel kurz abschütteln, um überschüssige Partikel zu entfernen. In kreisenden Bewegungen appliziert, erstrahlt man schnell in frischem Glanz.

Cremig-leichter Newcomer.

Eine eher neue Alternative zum Puder- ist das Cremerouge. Viele Produkte, wie dieser in Stiftform, erleichtern das Auftragen von selbst. Es kann aber auch ganz praktisch und gezielt mit den Fingern aufgetragen werden und sieht dank leichtem Schimmer am natürlichsten aus. Außerdem ist es ein toller Feuchtigkeitsspender. Um es zu verteilen, sollte allerdings wieder ein weicher, großer Pinsel zum Einsatz kommen – am besten einer mit dichten Borsten – mit dem auch dieses Rouge wieder kreisend eingearbeitet wird.

Ganz und gar nicht überflüssig

Gel- oder flüssiges Rouge sind die jüngsten Zugänge in der Rouge-Riege und besonders effizient: Mit dem Finger werden höchstens zwei Tropfen an den gewünschten Stellen aufgetragen und mit einem Schwamm oder den Fingern eingearbeitet. Dabei sollte man schnell sein. Wartet man nämlich zu lange, zieht diese Rouge-Variante auch schon in die Haut ein und kann zu intensiv wirken.


Wie auch immer man das mit dem „gezielten Erröten“ handhabt und wo auch immer man das Rouge platziert, Hauptsache man gefällt sich selbst. Denn Schönheit hat viele frische Gesichter.


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