Hautpflege, Trockene Haut

Pflege-Guide für die Winterzeit

8. Februar. 2019

Pflege-Guide für die Winterzeit

Im Winter ist die Haut besonders empfindlich: In den Räumen hat sie mit trockener Heizungsluft zu kämpfen, im Freien muss sie sich gegen die ebenfalls trockene, klirrende Kälte durchsetzen. Zusätzlich macht ihr allein schon der extreme Wechsel von heiß auf kalt zu schaffen. Darum ist es wichtig, dass man bei der Pflege einige Dinge beachtet! Denn die falschen Produkte können sogar mehr schaden als sie nützen – indem sie die Haut rissiger machen.


Öl ist dicker als Wasser.

Werden die Nächte länger und die Tage kürzer, heißt es: Bye Bye Light Fluid, Hello „Rich“ Cream. Viele handelsübliche Cremes gibt es übrigens auch in einer intensiveren Winter-Version auf Öl-Basis. Absolutes No-Go sind Cremes auf Wasserbasis, denn diese bilden auf der Haut einen Film, der bei starken Minustemperaturen sogar gefrieren könnte, wodurch rote Äderchen entstehen. Wichtig ist, dass man bei der Wahl der Creme darauf achtet, dass die Haut auch lange Zeit gut genährt wird und zum Beispiel nicht schon ein paar Stunden nach dem Eincremen spannt. Für zusätzliche Pflege sorgt eine wöchentliche, nährende Gesichtsmaske.

Intensive Pflege liegt auf der Hand.

Morgens, abends und auch immer wieder tagsüber sollten außerdem die Hände mit reichhaltiger Creme versorgt werden. Sie reagieren nämlich als erstes sehr empfindlich auf das kalte Wetter – vor allem bedingt durch das häufige Waschen. Aber mit ein bisschen Aufmerksamkeit und einer kleinen Portion Pflege sind auch diese im Handumdrehen wieder geschmeidig. Gleiches gilt übrigens auch für die Lippen: Immer wieder mit einem guten Pflegestift versorgt, trotzen sie Wind und Wetter und bleiben geschmeidig.

Öl ins Wasser gießen.

Etwas, das im Winter eigentlich vermieden werden sollte, obwohl es gerade dann so richtig schön wäre, sind Schaumbäder, da diese die Haut zu stark austrocknen. Gute Alternativen sind Öl-Bäder oder ein paar Tropfen Öl (zum Beispiel Nachtkerzen- oder Mandelöl) in der Wanne. Zusätzlich sollte die Wassertemperatur nie höher als 35 Grad sein, denn das trocknet noch stärker aus. Dem Bade entstiegen ist es dann am besten, wenn der Körper abgetupft und nicht abgerubbelt wird. So bleiben die Öle auf der Haut erhalten. Alle, die es gerne noch geschmeidiger haben, können danach auch noch eine Bodylotion oder einer Body-Butter auftragen. Das sollte man übrigens am besten abends tun, damit die Pflege etwas Zeit hat einzuwirken.

Ein weiterer Tipp, um den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu heben, ist viel zu trinken! Mindestens zwei Liter am Tag sollten es schon sein. Zum Beispiel ungesüßter grüner Tee, der gleichzeitig den Stoffwechsel ankurbelt.

Solange man diese Basics beachtet, steht einem fröhlichen Winter eigentlich nichts mehr im Wege. Und egal ob man eher Pflegemuffel ist, oder sich gleich zwei Mal am Tag cremt, Hauptsache die Haut bleibt geschmeidig. Denn Schönheit hat viele gepflegte Gesichter.